Authen­tic Move­ment

Kursleiter*in: Inga Mar­tel

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Über den Kurs

Authen­tic Move­ment

Im Authen­tic Move­ment ste­hen der Kör­per und seine Bewe­gun­gen im Vor­der­grund. Indem wir unse­rem Kör­per erlau­ben sich aus­zu­drü­cken, erfah­ren wir einen direk­ten Kon­takt zu uns selbst.
 Die acht­same Bezie­hung zwi­schen einer sich bewe­gen­den Per­son und einer bezeu­gen­den Per­son schafft einen halt­ge­ben­den Raum für den Pro­zess von Sehen und Gese­hen wer­den, der wech­sel­sei­tig geübt wird.

Es wer­den keine bestimm­ten Bewe­gun­gen im Authen­tic Move­ment gelehrt oder geübt. Des­halb ist sie für erwach­sene Men­schen jeden Alters geeig­net, egal ob sie sehr sport­lich oder in den kör­per­li­chen Mög­lich­kei­ten stark ein­ge­schränkt sind. Ein­zige Vor­aus­set­zun­gen sind ein gewis­ses Maß an bewuss­ter Selbst­wahr­neh­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung und eine Prise Neu­gier auf das Unbe­kannte.

In sei­ner Grund­form beinhal­tet Authen­tic Move­ment zwei Rol­len und kann von zwei oder mehr Per­so­nen aus­ge­führt wer­den.
Die erste Rolle ist die des Bewe­gen­den, der oder die sich mit geschlos­se­nen Augen im Raum bewegt und mit nach innen gerich­te­ter Auf­merk­sam­keit Bewe­gungs­im­pul­sen folgt.

Die zweite Rolle ist die des Bezeu­gen­den, der oder die sit­zend den Bewe­gen­den beob­ach­tet. Beide Sei­ten sind zugleich sich Bewe­gende (Mover) oder Bezeu­gende (Wit­ness) und neh­men wahr, was in ihnen und um sie herum geschieht.

Die Impulse, die in dem Bewe­gen­den auf­tau­chen, wäh­rend er oder sie sich mit geschlos­se­nen Augen bewe­gen, mögen zunächst aus dem täg­li­chen Leben stam­men: Mus­ter, Gedan­ken, Ges­ten – Dinge, die uns ver­traut sind und als „das Bekannte“ bezeich­net wer­den kön­nen. Indem sich der Mover wei­ter bewegt, kann durch die unter­stüt­zende Gegen­wart des Bezeu­gen­den ver­bor­ge­nes Mate­rial aus dem Unbe­wuss­ten auf­stei­gen.

Die Rolle des Bezeu­gens besteht darin, einen siche­ren Raum für den sich Bewe­gen­den zu schaf­fen. Eine wei­tere wich­tige Funk­tion des Bezeu­gen­den ist es, acht­sam und offen für das zu sein, was ange­sichts sei­ner Beob­ach­tun­gen in ihm selbst auf­steigt.
Ein wesent­li­cher Teil der Pra­xis ist der ver­bale Aus­tausch, nach­dem eine oder beide Sei­ten sich im Raum bewegt haben. Dabei klei­den wir unsere Erfah­rung in Worte. Hier­bei erfor­schen wir auch unsere Ten­denz zu bewer­ten, zu inter­pre­tie­ren und zu pro­ji­zie­ren.

Etwas zum Ursprung

Authen­tic Move­ment ist eine tief­grei­fende Bewe­gungs­me­thode, die von der US- ame­ri­ka­ni­schen Tanz­the­ra­peu­tin Mary Starks White­house begrün­det und von den Tanz­the­ra­peu­tin­nen Janet Adler, Joan Cho­do­row und ande­ren ver­tieft wurde.
In ihrem Ursprung ent­stand sie aus einer Inte­gra­tion von C.G. Jungs Kon­zept der Akti­ven Ima­gi­na­tion, Modern Dance und Tanz- und Bewe­gungs­im­pro­vi­sa­tion. Seit­dem wurde sie von Men­schen auf der gan­zen Welt wei­ter­ent­wi­ckelt und fin­det in vie­len ande­ren Metho­den, wie auch im Body-Mind Cen­te­ring® ihren Platz.

Jeden Diens­tag
in gera­den Kalen­der­wo­chen mor­gens mit Katha­rina
und
in unge­ra­den Kalen­der­wo­chen von 17.30 – 18.30Uhr mit Inga

Kos­ten: 5-10 € nach Selbst­ein­schät­zung
Bitte vor­her Anmel­den!
Für den Vor­mit­tags-Kurs unter: daseinsimpro@freenet.de
Für den Nach­mit­tags-Kurs unter: lfse.leipzig@gmail.com

Kursleiter*in

Katha­rina Hänß­ler (Mor­gen­kurs)

Stu­dium der Phi­lo­so­phie (M.A.), Aus­bil­dung zu Tanz­päd­ago­gin und Tanz­the­ra­peu­tin (BTD), tätig als Dozen­tin und Thai-Mas­seu­rin.

Bleib auf dem Lau­fen­den!

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